Die Neupräsentation des Traurings von Martin Luther und Katharina von Bora

Unter dem Motto „500 Jahre Liebe!“ erinnerte die Lutherstadt Wittenberg im Jahr 2025 mit einem großen Stadtfest an den 500. Hochzeitstag von Martin Luther und Katharina von Bora. Die Trauung des Paares hatte am 13. Juni 1525 im Schwarzen Kloster, dem heutigen Lutherhaus in Wittenberg, stattgefunden. Aus diesem Anlass stellte das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig eines seiner bedeutendsten Exponate als Leihgabe zur Verfügung: den sogenannten Trauring der Katharina von Bora.
Im Alten Rathaus gehört der Ring seit Jahrzehnten zur Dauerausstellung und sollte nach seiner Rückkehr wieder dort gezeigt werden. Kurz nach dem Ende der Leihgabe sorgten jedoch aufsehenerregende Diebstähle in renommierten Museen, darunter dem Pariser Louvre, für große Besorgnis im Museumsbereich. Daraufhin entschied die Museumsleitung, das Schmuckstück zunächst aus der Ausstellung zu nehmen und die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.
Um dieses Vorhaben umzusetzen, erklärte der Vorstand der Lotter-Gesellschaft die Anschaffung eines neuen Präsentationssystems zum Jahresprojekt 2026. Dieses soll den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen und zugleich eine zeitgemäße, ansprechende Ausstellung des Rings ermöglichen.
Der Ring setzt sich aus zwei miteinander verbundenen Bestandteilen zusammen: einem schmalen inneren Goldreif und einem äußeren Arma-Christi-Ring mit Rubin. Auf der Innenseite des Goldreifs befindet sich die Gravur „Catharina v Boren D Martinus Lutherus“. Den Goldreif umschließt der kunstvoll gestaltete Arma-Christi-Ring, auf dem die Leidenswerkzeuge Christi in feinster Ausführung dargestellt sind: das Kreuz, die Geißelsäule mit Fesseln, Ruten, die Leiter, das Gewand Christi, um das die Kriegsknechte würfelten, die Würfel selbst, drei Nägel und ein Hammer sowie der spottende Jude, ferner der Stab mit dem Essigschwamm, die Lanze, mit der Jesu Seite durchbohrt wurde, und schließlich das Schwert, mit dem Petrus bei der Gefangennahme Jesu einem Kriegsknecht das Ohr abschlug. Auf der Unterseite dieses Schwertes ist das Hochzeitsdatum „13. Juni 1525“ eingraviert.
Eine gemmologische Analyse von 2025 ergab zudem, dass der Rubin unbehandelt ist und aus der berühmten Lagerstätte Mogok im heutigen Myanmar stammt.
Umfang der Fördermaßnahme: ca. 10.000 EUR
Die Hieronymus-Lotter-Gesellschaft unterstützt das Stadtgeschichtliche Museum bei der Neupräsentation dieses bedeutenden Exponats in der ständigen Ausstellung im 1. Obergeschoss des Alten Rathauses.
Wir freuen uns, wenn auch Sie uns bei diesem Förderprojekt mit einer Spende unterstützen. Wir danken Ihnen dafür recht herzlich.
Spenden können auf unser Vereinskonto überwiesen werden mit dem Verwendungszweck „Spende Lutherring“:
Kontoinhaber: Hieronymus-Lotter-Gesellschaft e.V.
IBAN: DE48 8605 5592 1100 4040 11
BIC: WELADE8LXXX
Bank: Sparkasse Leipzig
Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt stellen wir gern aus!
Ihr Engagement ehrt Sie! Unser Dankeschön für Sie:
- Alle Spender erhalten ein Zertifikat
- Alle Spender werden namentlich mit Dank erwähnt: in unserer „Ehrengalerie“ im Durchgang sowie in der Bel Etage des Alten Rathauses sowie im „Haus Böttchergäßchen“, in unserem halbjährlich erscheinenden „Lotterbrief“, auf unserer Homepage und in unseren Publikationen
- Alle Spender erhalten eine exklusive Einladung zu einer Veranstaltung mit Festprogramm als Dankeschön für die Unterstützung
- Alle Spender erhalten ein Dankespaket mit einer Überraschung
Wir danken allen Spendern, Sponsoren und Unterstützern für dieses Jahresprojekt 2026
Kordula & Thomas Bertz
Eric Buchmann
Silvia Carlsson
Dr. Angelika Diesener
Dr. Christa Fischer
Dirk Udo Fricke
Prof. Dr. Gerhard Graf
Thomas Grekuhl
Dr. Gisela & Dr. Peter Hagert
Ingrid Heineck
Dr. Uta & Siegbert Heinze
Joe Laube – eKutsche Leipzig
Johannisloge Balduin zur Linde
Reinhard Krabbes
Prof. Dr. Eberhard Meister
Martina & Dr. Hans-Peter Müller
Cornelia & Klaus Ober
Erika Otto
Monika Puhl
Silke & Geert Rahn
Helmut Sander
Traudel Thalheim
Prof. Christina Wartenberg
Waltraut & Wolfgang Willecke
